Wer eure Ablage seit acht Jahren pflegt, weiß Dinge über euer Unternehmen, die in keinem Organigramm stehen.

Wer sollte ein internes KI-System trainieren?

Die Person, die den Ablauf ohnehin schon kennt. Sie weiß, welcher Ordner der echte ist, welche Namenskonvention wirklich befolgt wird und welche nur auf dem Papier steht, und wo die Ausnahmen liegen, die niemand aufgeschrieben hat. Genau dieses Wissen entscheidet, ob ein Retrieval-System brauchbare Antworten gibt oder plausibel klingenden Unsinn.

Ein externer Berater braucht drei Monate, um das herauszufinden, und liegt danach immer noch daneben. Nicht aus Unfähigkeit, sondern weil in Workshops beschrieben wird, wie ein Prozess laufen soll, und nicht, wie er läuft.

Der kürzere Weg führt über die eigenen Leute. Bringt ihnen das Werkzeug bei, statt dem Werkzeug euer Unternehmen beibringen zu wollen.

Das ist unbequem, weil es nach Fortbildung aussieht statt nach Projekt, und weil sich damit kein Beratungstagessatz rechtfertigen lässt. Es ist trotzdem der Weg, der funktioniert.

Die Leute, die eure KI bauen sollten, arbeiten schon bei euch