Eine Marke, in der man stehen kann.
Worum es geht
Das Frankfurter Headquarter von airtuerk im Westhafen, ausgezeichnet beim German Design Award 2026 als Winner in der Kategorie Excellent Architecture, Interior Architecture (Public).
Wessen Arbeit das ist
Teilweise meine. Der Preis ging an ein Projekt, das ein internes Team aus Geschäftsleitung, Marketing und IT gemeinsam mit Roomhero als Designpartner umgesetzt hat. Mein Anteil lag im Konzept, in der Übersetzung der Marke in den gebauten Raum und in der Abstimmung zwischen innen und außen.
Das genau zu sagen ist wichtiger, als es für sich zu beanspruchen. Ein Preis für ein Gebäude gehört nie einer Person, und eine persönliche Seite, die etwas anderes andeutet, provoziert genau die Nachfrage, die sie vermeiden wollte.
Was die Jury hervorgehoben hat
Offene Loungezonen mit Anklängen an Flughafenlounges. Eine ruhige Welt in Schwarz und Weiß, belebt durch gezielt gesetzte Farbakzente. Zeitlose Materialien, ausgewählt nach Haltbarkeit statt nach Fotogenität.
Die Entscheidung dahinter war, die Fläche als Aufenthaltsort zu behandeln, nicht nur als Ort zum Arbeiten:
- Die Business Lounge ist bewusst arbeitsfrei. Keine Meetings, keine Telefonate. Ein Raum zum Essen, Musikhören und Abschalten.
- Die Executive Lounge empfängt Gäste als Gäste, nicht als Besprechungsteilnehmer.
- Fokusbereiche, Projektflächen und Ruhezonen tragen den Rest.
Warum das hier steht
Weil es dieselbe Disziplin ist wie alles andere auf dieser Seite, nur in einem anderen Material. Ein Markensystem, das nur als Datei existiert, ist ein Vorschlag. Eines, das im Maßstab eins zu eins gebaut wird und in dem Menschen vierzig Stunden pro Woche verbringen, ist auf die einzige Art geprüft worden, die zählt.
Und weil es die einzige Arbeit auf dieser Liste ist, deren Beleg öffentlich und von außen kommt, statt von mir beschrieben zu werden.